The Look

19 06 2010




Tjoa..

6 06 2010

Meine Haare sind Geschichte :D





Mein Leben als .. Schlafliebhaber

18 05 2010

Der Wecker klingelt. Schon wieder morgen. Ersteinmal blind nach meinem Wecker schlagen und dann die Augen langsam öffnen und behutsam blinzeln. Schon wieder “muss” ich aufstehen. Ich merke, ich habe die Rolladen in meinem Zimmer am Abend nicht ganz heruntergelassen, deshalb ist es in mein Zimmer verhältnismäßig hell. Sobald ich allerdings ein wenig zu mir komme, sehe ich, dass die Sonne heute wieder nicht scheint. Wie soll man da aufstehen wollen? Ich drehe mich zu meinem Wecker und schaue auf die Anzeige. Sie zeigt mir, dass es jetzt 6:47 Uhr ist. Und schon sind 2 Minuten meines kostbaren Sleepfunktionspuffers dahin. Bleiben noch 5 Minuten, in denen ich weiter zur Besinnung komme und nachdenke. Oder es zumindest versuche. Ich merke, wie kalt es an den Hautstellen ist, die nicht unter der Decke sind und kuschele mich wärmesuchend tiefer in die Decke und drehe mich dabei mit dem Gesicht zur Wand. Wunderschöne Wand. Ich fühle mich immer besser und merke, wie meine Augenlieder langsam wieder zufallen.

NEIN! Ich darf nicht wieder einschlafen! Ich muss meinen Sleeptimerpuffer voll auskosten und die Wärme geniesen ohne wieder einzuschlafen, weil ich weiß, dass ich dann wieder ganz von vorne anfangen muss. Aber es ist schwer die Augen aufzuhalten. Nach jedem Blinzeln wird es schwieriger die Augen wieder aufzuschlagen, die Phasen, in denen meine Lieder meine Augen verdecken werden immer länger. Ich merke, wie ich mich wieder entspanne.

Nein! Nicht schonwieder einschlafen. Blinzeln ist okay, aber die Lieder nicht zu lange gesenkt halten. Es ist so schön warm. Ich grabe mich noch tiefer in meine Decke und geniese es in vollen Zügen. Ich entspanne mich wieder und befinde mich zwischen Wachsein und völliger Entspannung. “Lass los”, murmelt eine Stimme. “Es ist so schön warm, du kannst deine Augen bestimmt mal kurz schließen”. Jah..

PIEEEEP!!!

Ich reiße meine Augen auf. Mein Wecker klingelt wieder. Sofort bereue ich, dass ich mich wieder einlullen haben lasse und greife mit meinem linken Arm über mein Nachttisch und erwische meinen Wecker wieder an der Sleepfunktion. Während ich das tue, merke ich, wie die Kälte sich wieder auf der Haut meines Armes ausbreitet. Schnell ziehe ich ihn wieder unter die Decke und fühle mich gleich viel wohler. Immerhin bin ich ein wenig wacher, als das erste Mal. Mal überlegen, was für Vorlesungen habe ich heute denn? Heute ist Montag, das heißt, meine erste Vorlesung ist Religionspädagogik. Mein erster Gedanke zu der Vorlesung ist: “Muss ich da heute wirklich hin?” Ich sollte eigentlich schon, aber es gibt doch eh keine Anwesenheitsliste. Ach mist, ich muss ja dafür meine Mitschriebe am Semesterende vorlegen, wenn ich meinen Schein will. Aber ich will nicht aufstehen. In meinem Bett ist es so schön kuschlig warm. Außerhalb der Decke ist es schrecklich kalt. Ob es wohl etwas ausmacht, wenn ich heute nicht komme? Meine Gemütlichkeit (manche nennen es auch Faulheit) beginnt die Oberhand zu gewinnen. Warm. Bequem. Leicht. Einfach die Augen zumachen.

Nein! Gestern habe ich doch zugesagt, als meine Mitbewohnerin mich gefragt hat, ob ich auch Kaffee will und sie mir einen mitmachen soll. Ich kann sie doch nicht einfach auf meinem Kaffee sitzen lassen.

[...]

Schlussendlich stehe ich doch auf. Leider aber so spät, dass ich nur wenig Zeit habe, um meinen Kaffee zu trinken und meine Sachen zu packen. Für ein Frühstück reicht es leider nicht.

Mittwoch kann ich endlich wieder ausschlafen..





Was zum..?

4 05 2010

Was zum Geier mach ich eigentlich den ganzen Tag, wenn ich schon nicht Blog-Artikel schreibe?

Tja.. gute Frage..

Nichts besonderes wie mir scheint. Allerdings komme ich komischerweise trotzdem nicht dazu, etwas Neues zu schreiben. Und dabei passiert doch immer so viel Neues!

Mit einem weinenden und einem freudig-erwartungsvollen Auge bin ich aus Epfenbach abgehauen. Wirklich abgehauen. Einfach so. Keine Abschiedsfeier, kein riesiges Geheule, keine Abschiedsrede. Ich war für die meisten Menschen aus dem Bezirk Kraichgau einfach weg. Abgehauen. Das hat folgende Gründe:

Zum einen hasse ich Abschiedsfeiern. Ich hätte bestimmt danach geheult und darauf steh ich absolut nicht. Wenn diese “Feier” traurig ist (wie es einem Abschied auch angemessen ist), dann sind alle deprimiert und am Boden zerstört und darauf steh ich noch weniger.

Zum anderen war ich schlicht und ergreifend zu faul. Diejenigen, die mich kennen, werden das einsehen und diejenigen, die mich nicht so gut kennen, werden jetzt wohl ein Aha-Erlebnis gehabt haben.

Und ich wollte auch irgendwie die allgemeine Euphorie der Jugendtage nicht dämpfen, ich fand das war ein toller Abschluss in Epfenbach.

- Soweit zu meinem Auszug aus dem Dorf, “des mä gsähe häwe muss!”

Wie es momentan mit meinem Studium aussieht und wie ich im Studentenwohnheim in Schriesheim zurechtkomme folgt (hoffentlich bald).





Neue Songs

25 01 2010

-> From The Inside Out

-> Lame Man

Viel Spaß damit ;)





Studien

3 11 2009

Jetzt sitz ich hier, ich armer Tor und bin verwirrter, als je zuvor..

Zwischen den Stunden, sitze ich gerade im Computerraum und denke über den Sinn des Lebens nach; darüber, wo wir herkommen, wo wir mal hingehen werden und wie zum Henker ich diese dämliche Gleichung lösen kann. Arithmetik ist toll – wenn man es kapiert. Ist ja auch meistens der Fall, aber diese Aufgabe überfordert mich im Moment ein wenig..

Beweise:  a|b  und  c|d  =>  ac|bd

na klasse..  Ich gebe zu, ich war einer der Besten in Mathe in der Schule. Es demotiviert mich, wenn ich keine Ahnung und keine Ideen mehr hab. Aber durchhalten ist angesagt. Ich versteh das schon irgendwann. Vielleicht.

Mathe ist das einzige Fach neben SchulPädagogik, auf das ich mich zuhause vorbereiten und wirklich lernen muss. Theologie ist vom Thema nicht gerade herausfordernd, aber dafür hab ich manchmal so krass andere Ansichten, dass ich es mir bei der Vorlesung “Die Botschaft des historischen Jesus” schon mir dem Professor verscherzt hab xD

Naja, jetzt mach ich mich mal wieder auf zu meiner “Einführung in die Dogmatik”-Vorlesung und bin mal gespannt, was ich letzte Woche so verpasst hab.

nachdenkliche Grüße

Albiat





ICH LEBE!!

1 11 2009

Ja, tatsächlich, es gibt mich noch. (übrigens wirds mich immer geben, ich bin nämlich unsterblich, wegen Jesus und so ;] ) Und ich bin (wieder) wohlauf und munter :)

Aber der Reihe nach..

Mein letzter Artikel ist vor dem Zeltlager, vor der KV-Freizeit und vor meiner Studiumszusage erschienen. Seit dem ist viel passiert, was ich nicht so geplant und mir erhofft hatte, im positiven genauso wie im negativen Sinn.

Das Zeltlager war tatsächlich ein großes Highlight in meinem FSJ. Die Jungs, die da waren, kamen aus den unterschiedlichsten Familien, Gegenden und Freundeskreisen. Es war einen spannende Zeit für mich, da es viele Gelegenheiten gab, bei denen ich Dinge anwenden musste, die ich wärend meinem FSJ bei Jungscharseminaren und anderen Gelegenheiten gelernt hatte. Am meisten Spaß hatte ich, während die Band spielte, da ich selber ein Teil von ihr war ;)

Auch die Bibelarbeiten sind meiner Meinung nach nicht auf taube Ohren gestoßen und die Nacharbeit in den einzelnen Gruppenzelten war bei uns wirklich ergiebig. Was wir bei der/dem Zeltlager-Nachbesprechung/-Nachtreffen auch gehört haben war, dass jetzt die “Arbeit” in die heiße Phase geht. Jetzt, nach dem Zeltlager, müssen wir uns darauf konzentrieren, die Jungs, die sich entschieden haben, Jesus nachzufolgen, weiter zu begleiten und zu motivieren. Es ist ein wenig schade, dass ich jetzt keine Zeit mehr hab, um in die Jungschar zu gehen, da mein Stundenplan das leider nicht zulässt..

Ich könnte einen ganzen Artikel über das Zeltlager schreiben, aber das würde jetzt langweilig und voller Insider werden. Deshalb gehts jetzt weiter.

Nach dem Zeltlager hatte ich einen vollen Tag Zeit, um meine Wäsche zu waschen, meine privaten Angelegenheiten zu regeln und dann am nächsten Morgen um 6 Uhr wieder zur Abfahrt zur Freizeit nach Frankreich in Angelbachtal bereit zu stehen. Meine Wäsche war am Abend trocken und ich entschied, meine Sachen morgens zu packen. Das tat ich gewöhnlich immer und so auch diesmal. Ich wollte um 4 Uhr aufstehn, bequem frühstücken, meine Sachen zusammenpacken und um 4.50 Uhr losfahren, damit ich rechzeitig um 5.15 Uhr ankommen würde, da sich die Mitarbeiter zum Busbeladen treffen würden.

Leider hasst mich mein Wecker. Das beruht übrigens auf Gegenseitigkeit..

Als ich dann durch mein Handy aufgewacht bin, weil mir jemand (zum dritten Mal, wie ich später erfahren hab) anrief, frage eine Stimme, die stark nach Simon Martini klang: “Wo bist du??”

Ich starrte auf meinen feindseligen Funkwecker, und er starrte mit der Anzeige “06:01″ zurück. Was ich in dem Moment dachte, schreibe ich lieber nicht auf. Panik stieg in mir auf und ich sagte: “Ich bin noch im Bett, aber in einer halben Stunde da!”

5 Minuten für Frühstück und Zähneputzen + was man sonst so morgens macht. Ich rate dringendst davon ab, die Sachen, die für 2 Wochen Freizeit benötigt werden, in 10 Minuten zu packen. Ich habs trotzdem geschafft. Und erstaunlicherweise hatte ich fast alles dabei, was mich später wunderte. Ich bewältigte die Strecke, für die man eigentlich 20-25 Minuten braucht, je nach Fahrstil und Ampelstatus, in 12 Minuten. Das war die schlimmste Fahrt meines Lebens und ich bin froh, dass niemand bei mir im Auto saß und dass der Verkehr mäßig war.

Leider konnte ich die Zeit nicht zurückdrehen und so kam ich etwa um 6.30 Uhr schließlich an. Mir war schon lange nichts mehr so peinlich gewesen wie das. Der Bus war voll, die Eltern standen davor und alle warteten seit einer halben Stunde auf mich.. toller Freizeitstart..

Außer diesem Zwischenfall verlief der Rest der Freizeit recht angenehm im Vergleich zum Schlafmangel und den vielen großen und kleinen Aufgaben des Zeltlagers. Leider waren die Strandbesuche nur kurz, da meistens die Sonne den Wolken den Vorzug gab und einmal fing es sogar an, am Strand zu regnen. Schade, weil wir relativ weit zum Strand fahren mussten und auch nur selten dort waren.

Der Parisbesuch war dagegen wie ein Tag in der Sahara. Heiß und schwül und ohne Burger King. Die Franzosen haben im ganzen Land nicht einen Burger King. Die müssen verrückt sein.. Leider wollte meine Gruppe nicht in den Luvre rein. Ich kenne zwar die Gründe, aber ich versteh sie immer noch nicht..

Der Tag in London war absolute Weltklasse. Ich hab mich sofort in diese Stadt verliebt und ich würde dort gerne ein paar Tage oder Wochen oder Monate verbringen. Ich hab deutlich gemerkt, dass ich doch Stadtmensch bin, obwohl ich schon immer in kleinen Dörfern gelebt hab.

Als wir schließlich nach 2 Wochen endlich wieder zuhause ankamen, erwartete mich ein Brief von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in meinem Briefkasten. Ich freute mich, da ich nun endlich die Zusage zu einem Studiumsplatz bekommen würde. Meine Punktzahl belief sich nach meiner Rechnung auf 30 Punke, da mein Abiturzeugis 10 Punkte ergab und mein 12 Monatiges FSJ 20 Punkte. Das hieß, ich würde sicher rein kommen, weil der untere Punktedurchschnitt die letzten 3 Jahre zwischen 25 und 28 Punkten lag. Als ich schließlich den Brief aus dem Umschlag herausgenommen hatte, las ich die Zeilen “[..] bedauern ihnen mitteilen zu müssen [..] Antrag auf Zulassung [..] nicht entsprochen werden konnte.”

Ich las es nochmal.

Und nochmal.

Und dann verstand ich, dass ich abgelehnt worden war. Eiskalt.

Meine Punktzahl und meine Abiturnote standen weiter unten und als ich meine Punkte sah, stutzte ich. Da stand 25,0. Mir wurden 5 Punkte unterschlagen.

Die folgenden 2 Wochen verbrachte ich bei meinen Eltern. Ich fand nach einem Anruf bei der PH Heidelberg heraus, dass meinem FSJ nur 9 Monate angerechnet worden waren, da ich die vollen 12 Monate zum Termin des Bewerbungsschlusses noch nicht abgeleistet hatte. Da waren die 5 Punkte. Dass diese Vorschrift bestand, hatte ich nicht gewusst und darum gab es für mich auch leider keinen Grund für irgendwelche Klagen, außer an mich selbst. Die nächsten 2 Wochen hatte ich Zeit, mir intensiv Gedanken darüber zu machen, was ich jetzt tun wollte und sollte.

Es bestand die Möglichkeit mich an der Uni Heidelberg einzuschreiben und dort Lehramt Erziehungswissenschaften, evangelische Teologie und Informatik zu studieren und dann Gymnasiallehrer zu werden. Ich konnte mich aber auch ein halbes Jahr mit Nebenjobs durchschlagen und mich dann nochmals zu bewerben. Ich sah davon ab, nach einem halben Jahr die Hochschule zu wechseln, da ich dann auch weniger BAföG bekommen würde.

Da mein Traum mit der PH Heidelberg nicht völlig zerplatzt war, sondern nur aufgeschoben, wollte ich es in einem halben Jahr nochmals versuchen. Ich hatte viel Zeit mir das gut zu überlegen, aber letztendlich wollte ich diesen Traum durchziehen.


Als ich dann wieder zurück in Epfenbach war, war das erste, was ich getan hab, einen Zurückziehungsantrag an das BAföG Amt zu verfassen und ankündigen, dass ich es in einem halben Jahr nochmals versuchen würde. Ich druckte den Brief aus und ging aus dem Haus um in der Post Umschlag und Briefmarke hinzuzufügen und ihn abzuschicken. Doch dann folgte ich einem Impuls und schaute im Vorbeigehen in meinen Briefkasten. Es lag ein Brief darin. Ich holte ihn heraus und sah den Stempel der PH Heidelberg darauf.

Gespannt riss ich ihn auf und las sofort groß und fett “Zulassungsbescheid”.

“Die Pädagogische Hochschule freut sich, ihnen mitteilen zu können [..] Antrag auf Zulassung [..] entsprochen wurde.”

Tja, und jetzt bin ich fleißiger Student an der PH Heidelberg :)


Mit versprechenden Grüßen auf mehr

Albiat :)








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